Aktuelle Mitteilungen
12-05-2010
Ein Jahr nach der Grippe A H1N1
Vor einem Jahr, im April 2009, löste die Entdeckung des bis dahin unbekannten Virus H1N1 in Mexiko und in den USA Angst vor einer tödlichen Pandemie aus. Die Gesundheitsbehörden weltweit ergriffen die umfangreichsten Schutzmaßnahmen, die je für so einen Fall getroffen wurden, die vielfach kritisierten Kosten dafür beliefen sich auf viele Milliarden Euro.
Ein Jahr später wissen wir noch immer nicht, ob die Entscheidung der Weltgesundheitsbehörde (OMS), die erste Pandemie des 21. Jahrhunderts auszurufen, eine Übertreibung der Dramatik der Situation war oder sogar aufgrund von kommerziellen Interessen zustande kam.
Die Regierungen vergeudeten enorme Summen für Impfungen, an denen die Bevölkerung kaum interessiert war.
Für mehr Transparenz und als Antwort auf die umfassende Kritik, gründete die OMS, die jeden Einfluss der Laboratorien auf ihre Entscheidungen abstreitet, ein unabhängiges Komitee zur Evaluierung des Umgangs mit der Pandemie. Das Resultat soll noch vor dem Sommer bekannt gegeben werden. An der Grippe A H1N1 starben 16.900 Menschen weltweit. In Mexiko, wo das Virus entdeckt wurde, gab es 1.200 Todesopfer und 72.000 Erkrankte.
30-11-2009
Neue Influenza A H1N1
Wegen der zahlreichen Anfragen zur Grippe A H1N1 und zur Impfung, die wir per Telefon oder E-Mail bekommen, fassen wir hier für Sie die Informationen zur derzeitigen Lage und zu den Richtlinien des Spanischen und des Valencianischen Gesundheitsministeriums zusammen. Innerhalb Europas werden verschiedene Ratschläge gegeben. Wir geben Ihnen hier nur Information zur Situation in Valencia und in Spanien. Es ist wichtig zu wissen, dass die Grippe A H1N1 im Allgemeinen einen langsamen Verlauf hat. Und es ist sicher nicht nötig und auch gar nicht zu empfehlen, dass sich jeder impfen lässt. Die Symptome sind vergleichbar mit der saisonalen Grippe (Fieber, Husten, Muskelschmerzen, Halsschmerzen, ab und zu Übelkeit und Durchfall), aber im Allgemeinen ist der Verlauf weniger stark als bei der saisonalen Grippe. Die Grippe A H1N1 scheint jedoch ansteckender zu sein (was wahrscheinlich auf eine niedrige Immunität unter der Bevölkerung zurückzuführen ist, weil es sich um einen "neuen" Virus handelt).Was mache ich, wenn ich die Grippe habe? Bleiben Sie zu Hause, ruhen Sie sich aus und trinken Sie genug Flüssigkeit (mindestens 1½ Liter pro Tag). Wenn Sie keine anderen Gesundheitsprobleme haben, sind Sie innerhalb einer Woche wieder gesund. Meiden Sie Orte, wo viele Leute sind (Wartezimmer!), berühren Sie nach Möglichkeit nicht Ihre Augen, Nase oder Mund. Waschen Sie häufig Ihre Hände. Niesen Sie in Papiertücher. Informieren Sie ihren Arzt, wenn Sie länger als 5 Tage Fieber haben (Kinder älter als 2 Jahre nach 3 Tagen Fieber, Kinder unter 2 Jahren ab dem ersten Tag). Wenn Sie erneut Fieber bekommen, nachdem Sie bereits ein paar Tage ohne Fieber waren, oder wenn Sie Probleme mit der Atmung haben, konsultieren Sie einen Arzt. Wenn Sie zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko (siehe unten) gehören, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
Wer soll sich impfen lassen? Die Impfung ist freiwillig und jeder muss selber entscheiden, was er für richtig findet. Wir können nicht für Sie entscheiden. Die vier Gruppen mit erhöhtem Risiko sind laut den Spanischen Gesundheitsbehörden: Mitarbeiter im Gesundheitswesen und in wichtigen Einsatzdiensten wie Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz, Betreuung von Flüchtlingen und Immigranten u.ä., schwangere Frauen und chronisch Kranke ab einer Erkrankungszeit von 6 Monaten. Zu dieser letzten Gruppe gehören Patienten mit chronischen Herzkrankheiten (außer Bluthochdruck), Lungenkrankheiten, Diabetes Typ I und II, die mit Medikamenten behandelt werden, Nierenkranke, Hämoglobinpathie, mäßige bis ernsthafte Blutarmut und Asplenie (fehlende oder nicht funktionierende Milz). Weiter gehören dazu chronische Leber-Patienten, Menschen mit neuromuskulären Krankheiten, Patienten in Behandlung mit immunsuppressiven Mitteln, Menschen mit ernsthaftem Übergewicht (BMI 40 oder mehr) und Jugendliche bis 18 Jahre, die chronisch behandelt werden mit Acetylsalicylsäure.
Wann fängt die Impfung an? Die Impfung soll am 16. November in ganz Spanien starten. Aber da jedes Land ein autonomes Gesundheitswesen hat, kann es hier zu Änderungen kommen. Das Land Valencia hat das Datum gerade bestätigt: www.antelagripeactua.gva.es/inicio
Wo wird geimpft? Die Impfung wird in den Centros de Salud /Gesundheitszentren der Gemeinden erfolgen, aber nur an Patienten der Risikogruppen.
- Patienten aus den Risikogruppen, die in Spanien Resident sind und eine SIP-Karte besitzen, können sich in ihrem Centro de Salud für die Impfung melden. Sollte der Patient nicht mit einer Krankenakte in einem Centro de Salud gemeldet sein, muss er vorher bei seinem Hausarzt einen Krankenbericht erstellen lassen.
- Patienten, die in Spanien Resident sind, aber weder SIP-Karte noch Privatkrankenversicherung haben, können ebenfalls ins Centro de Salud gehen. Jedoch müssen sie dann die Einwohnermeldebestätigung (certificado de empadronamiento), die vorher beim Rathaus beantragt werden muss, sowie einen Krankenbericht ihres Hausarztes vorlegen.
- Residenten ohne SIP-Karte, aber mit Privatkrankenversicherung, sollten für das Centro de Salud einen Krankenbericht, erstellt vom Hausarzt, die entsprechenden Angaben zu ihrer Privatversicherung sowie einen gültigen Ausweis mitbringen. Das Centro de Salud wird die Impfung dann direkt mit der Privatversicherung abrechnen.
- (Neu:) Patienten, die in Spanien nicht Resident sind, aber einen Europäischen Krankenschein EHIC besitzen, können ebenfalls ins Centro de Salud gehen. Sollte der Patient keine Krankenakte in dem Centro de Salud haben, muss er vorher bei seinem Hausarzt einen Krankenbericht erstellen lassen.
26-05-2009
Schreiben Sie sich ein für die Mammografie.
In den letzten Jahren ist viel Fortschritt gemacht auf dem Gebiet der Diagnose und der Behandlung von Brustkrebs. Die beste Behandlung ist immer noch das rechtzeitige untersuchen wodurch ein eventueller Brustkrebs entdeckt wird, sogar befor es zu fühlen ist. In den Ländern wo ein Screeningsprogramm für Brustkrebs eingeführt wurde, ist eine deutliche Abnahme der Totesrate durch Brustkrebs.In unserer Region besteht ein Brustkrebs präventives Programm für Frauen zwischen 45 und 69 Jahren, mit einer zweijährlichen Kontrolle. Jede Frau die offiziell wohnhaft ist in unserer Region kann Teil nehmen an diesem Programm. Senden Sie eine Fax nach 966423729 mit den folgenden Unterlagen: Einen Auszug aus dem Befölkerungsregister, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer, Ihre NIF/NIE nummer und Ihr Geburtsdatum. Sie empfangen dann einen Brief mit einem Termin. Die Telefonnummer um ihren Termin zu verändern ist: 966420560. Bleiben Sie vor allem auch selbst untersuchen, dies hilft auch bei zum frühzeitige diagnostizieren.
17-02-2009
Wissen eigentlich was Sie einnehmen?
Vor einigen Monaten ist die on-line variante vom spanischen "Rote Liste" (Guía de Prescripción Terapéutica) introduziert. Er gibt eine Aufstellung von allen Medikamenten in Spanien in verschiedenen
Kategorien nach dem Krankenbild. Ausserdem sind verschiedene Texte mit Anweisungen für den vorschreibenden Arzt um die richtige Entscheidung zu machen bei einer eventuellen medikamenteusen Behandlung. Für Patienten ist es interressant weil leicht Zugang ist für vertrauensvolle und wissenschaftliche Daten über zum Beispiel die Dosierung und möglichen Beiwirkungen.
Ein wichtiges Hilfsmittel für Aussländer ist das Vademekum wo in der Sektion “Equivalencias” alle europäischen Äquivalenten von Medikamenten zu finden sind ob sie in Spanien vorgeschrieben sind oder zum Beispiel in Deutschland. Mit dem gefundenem Namen können Sie in ihrer eigenen Sprache Dinge nachlesen.
Es wird immer mehr und öfters gereist. Wir raten Ihnen dann auch an um immer eine Medizinliste mitzuführen mit den spezifischen Namen, dann weis jeder Arzt wo auch immer in der Welt, genau welche Medizien Sie einnehmen.
Guía de Prescripción Terapéutica: www.imedicinas.com/GPTage/Open.php?cDAw
Vademécum: www.vademecum.es
10-10-2008
Antigrippen Impfung 21-10-2008
Sehr geehrte Patienten,
Wie jedes Jahr organisieren wir den “Tag der Antigrippen Impfung”. Die Impfung ist empfehlenswert für die folgenden Zielgruppen:
- Personen ab dem 60. Altersjahr
- Personen mit chronischen Lungenproblemen (z.B. chronische Bronchitis und chronisches Emphysem, Asthma, Lungentuberkulose und Fibrosis, chronische Herzkrankheiten (Herzschwäche, Hipertonyie, Herzklappenproblemen). Personen mit chronischer Niereninsuffizienz, Personen die Medikamente einnehmen gegen Immundefizienz, Diabetes und anderen Stoffwechselkrankheiten, Furunkeln
- Personen, die beruflich oder durch eine Epidemie einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, Personen mit grossem Menschenkontakt, Personen, die viel Kontakt haben mit gefährdeten Menschen (Ärzte, Krankenschwestern und deren Familienmitgliedern)
In unserem Sekretariat liegt eine Liste mit allen gefährdeten Personengruppen auf. Diese Mitteilung erreicht nicht alle unsere Patienten. Sollten Sie jemanden in Ihrem Bekanntenkreis kennen, der von unserer Aktion profitieren könnte, geben Sie diese Information bitte weiter.






